Reisetagebuch 30.07.2021

Reisetagebuch 30.07.2021

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Reisetagebuch, unser 4. Tag im Posti. Der Bericht kommt zwei Tage später, da wir an unserem Platz kaum Internet hatten. Das tut uns aber auch mal gut ? Aber mehr dazu gleich.

Unser Plan

Unsere Reise hat uns heute auf die Insel Fehmarn geführt. Nach einem gemütlichen Morgen sind wir losgefahren. Dort angekommen wollten wir direkt einen Platz zum Stehen suchen. Da über nach unsere Zusatzbatterie beinahe leer gegangen ist, war uns ein Platz mit Strom wichtig. Auf einem Campingplatz wollen wir aber normalerweise eher nicht stehen. Wohnmobilstellplätze sind uns da deutlich lieber. Erstens sind sie günstiger und zweitens ist es ein anderer Flair.

In der Realität angekommen

Leider haben wir keinen Wohnmobilstellplatz auf Fehmarn gefunden. Nach 2 Stunden Suche und 3 angefahrenen Plätzen waren wir so verzweifelt, dass wir wieder von der Insel heruntergefahren sind. Dann suchen wir eben auf dem Festland weiter und können, wenn wir Lust haben morgen wieder hinfahren.

Zusätzlich zu dem fehlenden Glück bei der Stellplatzsuche ging es mir heute gesundheitlich nicht ganz so gut. Aus irgendeinem Grund ist mein Heuschnupfen hier oben stärker als bei uns Zuhause. Nichts da, mit der guten Meeresluft bei mir, so wie es scheint. Ein wenig musste ich mich darüber ärgern, da heute mit der schönste Sonnentag war, den wir hier oben wahrscheinlich erleben werden. Aber auch darüber muss man stehen. Schließlich holt sich der Körper nur das, was er braucht und wenn es eben heute die Ruhe war, dann habe ich hoffentlich morgen wieder die Kraft für Abenteuer. Aber egal, nach einem kurzen Nickerchen Mittags im Bus konnten wir weitersuchen.

Doch auch auf dem Festland hatten wir kein Glück. Nachdem wir auch hier 2x kein Erfolg hatten, habe ich Campingplätze durch telefoniert.

Unsere Rettung

Um 18:30 Uhr haben wir dann zum Glück noch einen Platz gefunden und diesen direkt für 2 Nächte gebucht. Jetzt heißt es für uns morgen erst Mal entspannen und das Meer genießen. Denn wir stehen hier nur ca. 5 Gehminuten vom Deich entfernt, ein wahrer Traum. Sogar Hasen hoppel hier zuhauf herum, erkennst du ihn? Koda hat ihn sofort gesehen ?

Der Platzwart auf unserem Campingplatz ist auch ein echt Norddeutscher Seebär, den man sofort ins Herz schließen muss. Eventuell können wir uns ja doch mit Campingplätzen anfreunden? Mal schauen ?

Jetzt genießen wir den Abend auf jeden Fall im Bus, da es draußen doch recht abgekühlt ist, mit einem Malibu.

Meine Erkenntnisse:

  • Manchmal muss man viel Pech und Stress haben um dann einen tollen Platz am Meer zu ergattern.
  • Der Körper holt sich das, was er braucht.
  • Meine nächste Anschaffung für den Bus ist ein Teppich für den Eingang.
  • Ich bin so dankbar für dieses Leben.

Ich wünsche dir jetzt auch einen so tollen und erleichternden Abend, ein guten und erfolgreichen Tag oder einen frischen Morgen.

Alles Liebe,
Ronja


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.