Meine Pläne für das Gartenjahr 2022

Meine Pläne für das Gartenjahr 2022

Was meine Pläne für das Gartenjahr 2022 sind, welches Gemüse und Obst ich plane anzubauen und worauf ich mich dieses Jahr fokussieren möchte, darüber erzähle ich dir in diesem Artikel mehr.

Mein Plan für 2022

Anbauplan

Wie bereits in meinem Rückblick auf 2021 beschrieben, habe ich einige Anpassungen für 2022, die ich vornehmen werde.

Ansonsten werde ich meine Beete, laut Beetplan einfach ein wenig mischen. Da bestimmte Pflanzenfamilien bestimmte Krankheiten bekommen können und Schädlinge anziehen, ist ein Wechsel der Beete sehr sinnvoll, sofern man den Platz hat. Da ich insgesamt 6 Beete habe, kann ich ganz entspannt die Beete nach einer bestimmten Reihenfolge durchwechseln und so Krankheiten und Schädlinge minimieren. Am besten ist es, wenn die gleiche Pflanzenfamilie für 4 Jahre nicht wieder auf demselben Beet steht.

Das einzige Beet, auf dem das bei mir nicht möglich ist, ist das Tomatenhaus. Das steht auf einem festen Platz. Hier muss ich mir eventuell mal überlegen, ob wir noch einen weiteren Platz suchen, auf den wir das Haus stellen können, und dann zwischen den beiden Plätzen alle paar Jahre wechseln.

Gemüse und Obst das ich anbauen möchte

Wie bereits in meinem Rückblick auf 2021 beschrieben achte ich dieses Jahr mehr auf die Gemüse- und Obstsorten, die wir wirklich gerne und häufig essen, passe die Menge an usw.

Ich plane daher folgende Sorten auszusäen:

  • Gurke, Dekan – Einlegegurke
  • Rote Beete
  • Kopfsalat, Lidetta
  • Kopfsalat, Mai Wunder
  • Winterkopfsalat, Baqieu
  • Pflücksalat, Fitness Mix
  • Knoblauch
  • Zwiebeln, Rote Laer
  • Möhren, Chanteney
  • Möhren, Amsterdam
  • Kohlrabi, Azur Star
  • Blumenkohl, Romanesco
  • Brokkoli, Calabrese
  • Radies
  • Kürbis, Hokkaido
  • Lauch, selbst geerntete Samen (mal schauen, ob die überhaupt sprießen)
  • Mangold, Rainbow
  • Mangold, Compacta Verde
  • Zuccini, Sativa
  • Tomate, Black cherry
  • Tomate, Berner Rose
  • Tomate, selbst geerntete Samen (mal schauen, welche was werden, wenn keine was wird kaufe ich mir Pflanzen dazu)
  • Paprika, Yolo Wonder
  • Chili, de Cayenne
  • Erdbeeren, mehrjährig, sind bereits in den Beeten
  • Rhabarber, mehrjährig, ist bereits im Beet
  • Gelbsenf als Gründüngung

Anbei siehst du auch mal, wie ich meine Beete 2022 geplant habe. Wenn du einen tollen Tipp für mich hast, was ich noch verbessern kann, sehr gerne 😊.

Wie du siehst, habe ich bei den meisten Beeten zwei Pläne gemacht. Einen für die erste Hälfte des Jahres und einen zweiten für die zweite Hälfte. Wenn ein Gemüse oder Obst abgeerntet ist und der Boden kahl wäre, werde ich Gründüngung aussäen oder die Stelle mulchen.

Zwischen den Tomaten plane ich Sellerie zu säen. Ich trinke aktuell fast jeden Morgen einen Selleriesaft und habe daher einen immensen Sellerie Konsum. Ich probiere das dieses Jahr mal aus und kann dann berichten, wie es läuft.

Das Beet bei den Beeren

Ich habe bei der Beetplanung so gut wie möglich auf gute Nachbarn, also auf Mischkultur geachtet sowie bei der Pflanzreihenfolge darauf, dass z.B. Zwiebelgewächse möglichst nicht auf demselben Beet landen wie das Jahr zuvor.

To-Do’s

Mit einem Gemüsegarten kommen natürlich auch einige To-Do’s. Ich teile mir die Aufgaben gerne auf die Monate auf und schau dann, was ich wann erledigen kann.

Im Februar z.B. stehen nun noch ein paar Arbeiten an wie das Aussäen, die Beete fertig vorbereiten, das Werkzeug säubern und ölen und mich langsam aber sicher auf den Gemüse-Sommer freuen 😉.

Worauf ich mich dieses Jahr wieder mehr fokussieren möchte, ist die Boden-Arbeit. Das heißt, regelmäßig zu jäten und den Boden zu mulchen. Denn ein gesunder Boden ist das A und O für den Gemüse- und Obstanbau. Je besser der Boden ist, desto leichter ist das Gärtnern und desto besseren Ertrag erhalte ich. Das heißt, hier liegt dieses Jahr mein Fokus drauf.

Unser Boden im Garten ist eher schwer und lehmig. Das heißt, ich arbeite seitdem wir den Garten übernommen haben daran, dass der Boden leichter und durchlässiger wird. Wir geben regelmäßig Kompost auf die Beete und durch das Mulchen wird der Boden ebenfalls aufgelockert.

Sobald ich es mir leisten kann, werde ich mir eine Doppelgrabegabel gönnen. Mit dieser kann der Boden – Erdboden freundlich – aufgelockert werden. Insgesamt ist Umgraben eher nicht gut für den Boden und die Lebewesen darin. Denn jede Erdschicht hat ihre Lebewesen, die absterben, sobald sie sich in einer anderen Schicht befinden. Das heißt für einen gesunden Boden, möglichst nicht umgraben, sondern eher der Erde das zufügen, was ihr fehlt. Im Schnitt kann es bis zu 5 Jahren dauern, bis der Boden gut ist zum Gemüse anbauen. Das heißt, wenn ich mich noch die nächsten 2 Jahre auf die Verbesserung fokussiere, ist die Chance groß, dass wir dann hier einen wirklich guten Boden haben 😊.

Vorfreude

Wie du merkst, die Vorfreude steigt bei mir deutlich, immer mit der Planung für mein Gartenjahr.

Daher, wenn auch du Lust auf ein bisschen Gemüse aus dem Garten oder vom Balkon hast, mach dir doch auch einen kleinen Plan. Probier mal Gemüse oder Kräuter im Topf anzupflanzen. Ich sage dir, es gibt wenig, was so befriedigend ist, wie eigenes Obst, Gemüse oder Kräuter beim Wachsen zu beobachten und später zu ernten.

Im ganz Kleinen geht das mit Sprossen. In einem Sprossenglas kannst du dir super schnell selbst Sprossen ziehen aus Samen. Das ist zumindest mal ein Anfang, bei dem die Lust auf mehr geweckt werden kann, 😉.

Jetzt wünsche ich dir einen wunderbaren Tag, Mittag, Morgen oder Abend,

Alles Liebe,
Ronja


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