Kleine Anleitung zum Glücklich sein

Kleine Anleitung zum Glücklich sein

Ich bin jemand, der meistens glücklich und zufrieden mit dem Leben ist. Um dich eventuell zu inspirieren oder dir neue Ideen zu bieten, habe ich daher meine kleine Anleitung zum Glücklich sein geschrieben.

Achtsamkeit

Ein wirklich wichtiger Punkt für die Anleitung zum Glücklich sein, ist meiner Meinung nach, die Achtsamkeit.

Indem ich achtsam durch die Welt gehe, die kleinen Dinge erkenne und wertschätze, habe ich häufiger die Möglichkeit glücklich zu sein. So erfreue ich mich z.B. an “Kleinigkeiten” wie einem Schmetterling oder an einem guten Parkplatz. Wenn du für dich solche alltäglichen “Kleinigkeiten” finden kannst, genieße sie. Freude ist, wie Achtsamkeit, wie ein Muskel, den man trainieren kann. Je häufiger man sich an verschiedensten Dingen erfreut, desto leichter fällt es einem genau diese zu finden.

Daher liebe ich es, achtsam z.B. Spazieren zu gehen. Den Geruch, die Aussicht, die Farben, die Geräusche usw. wahrzunehmen. Klar, das gelingt mir auch nicht immer. Aber wenn, dann ist es meist eine viel schönere Erfahrung, als wenn ich unachtsam bin.

Achtsamkeit kann daher erlernt werden und hilft mir sehr, mich an, für andere, alltäglichen Dingen zu erfreuen.

Dankbarkeit

Als Gamechanger hat sich für mich meine Dankbarkeits-Routine erwiesen. Daher hier ein paar Tipps zum Thema Dankbarkeit in meiner Anleitung zum Glücklich sein.

Mittlerweile überlege ich mir jeden Tag, in meinem Bullet Journal, wofür ich dankbar bin. Auch wenn ich an manchen Tagen echt überlegen muss, weil es wie bei jedem auch mal richtig miese Tage gibt, finde ich doch immer etwas, für das ich dankbar bin.

Ich habe jetzt zum Jahreswechsel mein Bullet Journal von 2021 durchgeschaut und habe mich gefreut, worüber ich jeden Tag dankbar war. Da habe ich mich an Situationen erinnert, die ich schon lange wieder vergessen hatte.

Daher kann ich dir nur empfehlen, dir jeden Tag mindestens eine Sache zu überlegen, für die du dankbar bist oder warst. Auch das kann dir zu Beginn etwas schwerer fallen, doch mit der Zeit wird es immer leichter etwas zu finden.

Beschäftigung mit sich selbst

Auch die Beschäftigung mit mir, das Kennenlernen von mir, meinen Gewohnheiten, meinen Sonnen- und Schattenseiten, wie es Stefanie Stahl nennen würde, hilft mir sehr dabei glücklich zu sein. Daher darf dieses Thema in dieser kleinen Anleitung nicht fehlen.

Nur wenn ich mich selbst kenne, ich weiß, was ich mag und was ich nicht mag. Nur wenn ich fein mit mir bin und mit dem, was ich mache, nur dann kann ich glücklich sein.

Was heißt das also genau? Zunächst ist es wichtig, dass ich meine Beweggründe, meine Grundsätze herausfinde. Sobald ich weiß, wonach ich strebe und weswegen ich das mache, kann ich schauen, ob mein Leben aktuell zu dem passt.

Viel zu häufig bleiben Menschen in einem Job, der ihnen keine Freude bereitet. Oder machen in ihrer Freizeit Dinge, die ihnen selbst keinen Spaß machen, aber eben angesehen sind. Viel zu häufig lassen wir uns von äußeren Umständen leiten und vergessen auf uns selbst zu schauen.

Ich weiß, durch viel Beschäftigung mit mir selbst, mittlerweile sehr genau, was ich gerne mache und was nicht und weswegen ich was mache. Auch weiß ich, dass sich das ständig ändert. Daher schaue ich immer wieder, wie es mir geht und ob ich noch nach meinen Grundsätzen lebe. Denn wenn ich das weiß, gibt es viel mehr Momente in meinem Leben, die mir das Gefühl der Freude in den Bauch oder die Augen treiben. Dann liege ich häufiger voller Glück im Bett, als mit einem Kloß im Bauch.

Jeder Mensch ist ein Geschenk und jeder hat ein Geschenk! Finde deins und teile es mit der Welt. So wirst du glücklich und teilst dieses Glück mit der Welt!

Soziale Kontakte

Jeder weiß, wir sind soziale Wesen. Als diese ist der Kontakt zu Anderen für uns unfassbar wichtig, um glücklich zu sein.

Das heißt, pflege deine Beziehungen zu Freunden und zur Familie. Natürlich immer nur so lange, wie es dir guttut! Sobald du merkst, dass eine Beziehung mehr Energie zieht, als dass sie dir gibt, dann achte gut auf dich.

Ich persönlich habe schon einige Beziehungen abgebrochen oder zumindest den Kontakt verringert, wenn ich merke, dass es mir nicht guttut. Das hat auch nichts mit Egoismus zu tun, sondern viel mehr damit, dass es mir zuerst gut gehen muss, bevor ich anderen helfen kann. Wenn ich allerdings immer diejenige bin, die gibt und selbst keinerlei Energie aus der Beziehung zurückbekomme, dann muss ich zunächst nach mir schauen. Beziehungen sind einfach ein Geben und Nehmen, weswegen wir da auch gut darauf achten dürfen. Eventuell bist du ja selbst diejenige, die nur nimmt in einer Beziehung. Es ist wichtig, das zu merken und dann gegenzusteuern, um die Beziehung gesund aufrechterhalten zu können.

Was ich auch zu den sozialen Kontakten zählen würde ist das Helfen. Anderen Helfen kann unfassbar glücklich machen! Und wir wissen ja, geteiltes Glück ist doppeltes Glück 😉 Das heißt, wann immer du kannst, hilf anderen. Denn alles, was wir geben, kommt doppelt zu uns zurück.

Was ich mache, um andern zu helfen ist unter anderem regelmäßig zu spenden, Hilfe anbieten, wenn ich sehe, dass sie benötigt wird und aufstehen, wenn ich Ungerechtigkeiten erkenne. Also auf, such auch du dir eine Organisation, die du gerne unterstützen möchtest, ruf mal wieder die Verwandten an, bei denen du weißt, dass sie einsam sind oder unterstütze deine Nachbarn beim Einkauf.

Insgesamt sind Beziehungen und Nähe also super wichtig, um glücklich sein zu können. Genieße die Nähe und Verbundenheit zu den Menschen, die dir wichtig sind und dir guttun und vergiss nicht, du bist eine Mischung der 5 dir nächsten Menschen in deinem Umfeld.

Sport und Ernährung

Was in der kleinen Anleitung zum Glücklich sein natürlich nicht fehlen darf, sind Sport und Ernährung.

Wie jeder weiß, verursachen die kleinen Hormone namens Endorphin und Serotonin, Glücksgefühle. Diese können durch z.B. dunkle Schokolade hervorgerufen werden. Aber auch Datteln, Vollkornprodukte, Banane, Avocado und Nüsse fördern die Produktion von Serotonin. Das heißt, ich muss mich zum Glück nicht mit Schokolade satt essen, um glücklicher zu werden.

Was ich persönlich allerdings als noch viel Glücklich-machender empfinde, ist Sport. Die ersten Male eventuell noch nicht, aber mit der Zeit stellt sich ein so befriedigendes Gefühl nach dem Sport ein. Man muss allerdings auch aufpassen, die Endorphine, die nach dem Sport ausgeschüttet werden, können auch süchtig machen. Denn nicht umsonst sind Endorphine körpereigene Opiate. Im richtigen Maß allerdings, finde ich, tut mir Sport unfassbar gut. Immer wenn ich richtig im Training bin, fällt es mir auch seltenst schwer, auf die Matte zu gehen. Dann weiß ich schon, bevor ich fertig bin, wie gut das Gefühl am Ende sein wird.

Daher kannst du auch mit Sport und Ernährung dein Glücklichsein beeinflussen, wie schön, dass es so einfach sein kann, oder?

Natur

Ein wirklicher Glücklich-Macher für mich ist die Natur. Frische Luft, Sonnenschein und Bewegung sind ja erwiesenermaßen, und wie gerade auch schon beschrieben, glücklich machend. Warum also nicht verbinden bei einem Spaziergang?

Sonnenstrahlen fördern, ebenso wie das richtige Essen, die Bildung von Serotonin im Körper. Das heißt, wann immer möglich, gehe ich – natürlich mit dem richtigen Sonnenschutz, auch im Winter! – in die Sonne und genieße die warmen Strahlen. Die Sonne hilft unserem Körper außerdem dabei, Vitamin D3 zu bilden. Da dies, zumindest in Deutschland, leider kaum ausreicht, nehme ich zusätzlich ein D3 Supplement.

Doch nicht nur Sonnenschein macht glücklich. Hast du schon einmal einen Regentanz gemacht oder warst bei frischem Schnee spazieren? Die Natur hat so viel zu bieten, um dich glücklich zu machen!

Positiv Denken

Natürlich darf das positive Denken in der kleinen Anleitung zum Glücklich sein nicht fehlen.

Mir hilft es ungemein immer und bei allem zu überlegen, welchen Grund es hat, was der positive Effekt für mich ist. Das hat mir schon in manch schwieriger Situation in meinem Leben geholfen.

Gleichzeitig dürfen wir dabei nicht in die sogenannte “toxische Positivität” verfallen. Es muss nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein! Aber, mit Abstand, finden wir meistens doch einen Grund, weswegen die Erfahrung nicht ganz schlecht war. Entweder wir wachsen, werden stärker, gehen einen neuen Weg oder lassen etwas los. Aber das Leben meint es insgesamt gut mit dir! Vergiss das nie!

Zusammenfassung

Also fürs Glücklich sein braucht es gar nicht so viel. Meine kleine Anleitung lautet daher:

  1. Übe dich in Achtsamkeit, erkenne die kleinen Dinge deines Alltags an und erkenne die Schönheit in ihnen
  2. Übe dich in Dankbarkeit, schreibe dir jeden Tag mindestens eine Sache auf, für die du dankbar bist
  3. Lerne dich selbst kennen, damit du weißt, was du gerne machst und was nicht, was deine Grundsätze sind und weswegen
  4. Habe Kontakt zu anderen, die dir guttun, die dir ein Gefühl der Nähe vermitteln und biete deine Hilfe an, wann immer du kannst
  5. Ernähre dich gesund und vollwertig und bewege dich
  6. Geh raus in die Natur und genieß frische Luft und Sonne
  7. Denk positiv und finde auch bei vorerst schlecht erscheinenden Erfahrungen den Grund dahinter, finde deinen Wachstum

Aufgabe

So und damit du ins Tun kommst, hier noch eine kleine Aufgabe für dich.

Geh doch heute – außer es ist schon spät abends, dann morgen – eine Runde mit einem lieben Menschen spazieren. Versuche achtsam zu laufen, zu lauschen, zu sehen, zu riechen und zu hören.

Nach dem Spaziergang schreibst du in deinen Kalender oder wo auch immer du möchtest, wofür du dankbar bist. Gerne auch mehr als eine Sache. 😉

Und dann belohnst du dich mit einem leckeren Snack – eine Dattel in der Mitte bisschen aufgeschnitten, mit Erdnussbutter ausgefüllt und dunkle Schokolade (vegan) darüber streuen.

Fertig ist die kleine Anleitung zum Glücklich sein.

Ich wünsche dir jetzt auf jeden Fall einen wunderbaren, glücklichen Tag. Genieß ihn!

Alles Liebe,
Ronja


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